Ⅰ. Einleitung: Einige Probleme kriminologischer Forschung 1
Vorurteile und Tabus 3
Beobachtung sozialabweichenden Verhaitens 6
Kriminelle Karrieren 13
Tat-und Tateruntersuchungen 22
Opferstudie und Experiment 28
Vergleichende Methode 31
Erforschung der Wirtschafts- und Betriebskriminalitat 42
Untersuchung des organisierten Verbrechens 51
Kontrollforschung 55
Fenster 1: RauschmittelmiBbrauch 8
Fenster 2: Prostitution 18
Fenster 3: Computerkriminalitat 48
Ⅱ. Die Kriminologie als Human- und Sozialwissenschaft 66
1. Der Verbrechensbegriff in der Kriminologie 66
Die naturrechtlich-ethische Definition 67
Die strafgesetzliche Definition 67
Die soziale Definition 68
Die strafgesetzlich-soziale Definition 69
Die konfliktorientierte Definition 71
Die psycho- und soziodynamische, realistische Definition 74
Kriminalitat im weiteren Sinne 77
Kriminalitat im engeren Sinne 80
Begriffsbestimmungen 82
2. Begriff, Aufgaben und Abgrenzung der Kriminologie 84
3. Geschicbte der Kriminologie 90
Uberblick 90
Die Klassische Schule im 18. Jahrhundert 92
Kriminalpsychologie im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts 94
Kriminalsoziologie im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts 97
Der Positivismus, seine Vorlaufer und seine Auswirkungen 101
Die nordamerikanische Kriminologie gegen Ende des 19. und in der ersten Halfte des 20. Jahrhunderts 115
Die deutschsprachige Kriminologie in der ersten Halfte des 20. Jahrhunderts 131
Die Kriminologie der Nachkriegszeit 137
4. Organisation und Institutionalisierung der Kriminologie 141
Kriminologische Forschung und Lehre in der Bundesrepublik 141
Kriminologische Organisationen und Institute im deutschsprachigen Raum 144
Internationale Organisationen und Institute 145
Einige Beispiele kriminologischer Organisationen, Institute und Fakultaten des Auslandes 148
Die Kriminologie als autonome, interdisziplinare, internationale, empirische und praxisnahe Wissenschaft 153
Fenster 4:Verbrechersprache 102
Fenster 5:Verbrecherhandschrift 106
Fenster 6:Aberglaube und Kriminalitat 110
Fenster 7:Tatowierungen unter Kriminellen 112
Fenster 8: "Gaunerzinken" 114
Ⅲ. Kriminalitat, ihre Messung, ihr Umfang, ihre Struktur, ihre geschichtliche Entwicklung und ihre raumliche Verteilung 159
1. Probleme und Aufgaben der Kriminalitatsmessung 159
Alltagswissen uber Kriminalitat und Kriminelle 159
Datenerhebung 161
Aufgaben der Kriminalstatistik 162
Wechselwirkung zwischen Kriminalitatsbegehung und Sozialkontrolle 163
2.Kriminalstatistiken 168
Begriff und Geschichte 168
Formen 170
Verfalschungseinflusse 172
Der Anzeigevorgang 174
Alternative 177
Internationale Kriminalstatistik 179
Kriminologische Kritik 181
3. Dunkelfeldforscbung 182
Begriff und Geschichte 182
Methoden 190
Ertrage der Selbstberichtuntersuchungen 209
Ertrage der Studien zum Opferwerden 211
Grenzen der Dunkelfeldforschung 215
Bedeutung fur die Kriminologie 218
4.Kriminalitatsumfang, -struktur und -verlauf 221
Die Weltsituation 221
Geschichtliche Entwicklung 231
Krieg und Kriminalitat 241
Wirtschaftskrisen: Depression und Inflation 251
Wohlstandskriminalitat 253
Kriminalitat in den entwickelten Landern des Kapitalismus 255
Kriminalitat in Japan 261
Kriminalitat in sozialistischen Staaten Osteuropas 268
Kriminalitat in den Entwicklungslandern Afrikas, Asiens, Mittel- und Sudamerikas 274
Kriminalitat im deutschsprachigen Raum 283
Auslanderkriminalitat 301
Kriminalprognose 308
5.Kriminalgeographie, -okologie und -topograpbie 327
Begriffe und Geschichte 327
Kriminalitatsverteilung und -bewegung 331
Tourismus und Kriminalitat 337
Umweltzerstorung 339
Gemeinschaftsbildung durch Stadtebau und Architektur 341
Viktimogene Gebaude, Gebaudeteile, Parks, Grunanlagen und StraBen 343
Kriminalitatsabwehrende Stadteplanung und Baugestaltung 348
Verbrechensvorbeugung durch Raumgestaltung 356
Fenster 9: Schmuggel und Piraterie 224
Fenster 10: Der Fall Riviere 238
Fenster 11: Sexualkriminalitat 246
Fenster 12: Ruckfalltater, Berufsverbrecher und gefahrliche Intensivtater 314
Ⅳ. Hauptrichtungen der Kriminologie 359
1. Theorie, Empirie und Ideologie 359
2. Die Neoklassische Scbule 364
3. Kriminalbiologische Theorien 369
Zwillingsforschung 370
Familien-und Adoptionsstudien 371
Korperbau und Kriminalitat 374
Reifungsstorungen und hirnorganische Schaden 376
Chromosomale Aberration 378
Dysfunktion endokriner Drusen 379
Intelligenz und Verbrechen 380
4. Psychopathologie und klinische Kriminologie 382
Definition Psychopath 382
Psychopathologie in der Kriminologie 383
Physiologische Erforschung des kriminellen Psychopathen 388
Elektroenzephalographie 389
Biosoziale Theorien zur Psychopathologie 390
Einwande gegen die Psychopathologie 392
Klinische Kriminologie 394
Theorie der kriminellen Personlichkeit 394
5. Mebrfaktorenansatz 396
6. Okonomiscbe Theorie, Marxismus und sozialistiscbe Kriminologie 404
Okonomische Verbrechensursachen 404
Schichtspezifische Erklarungsansaitze 407
Marxistische Kriminalitatstheorie 409
Sozialistische Kriminologie 413
7. Kriminalsoziologische Tbeorien 419
Soziale Desorganisation 419
Anomietheorien 429
Subkulturtheorien 434
Konflikttheorien 441
Radikale Theorien 450
Rasse und Kriminaliat 457
Religion und Kriminalitat 469
8. Psychoanalytische Kriminologie 471
Das psychoanalytische Personlichkeits- und Entwicklungsmodell 471
Die psychoanalytische Kriminalitatstheorie 473
Der Verbrecher aus SchuldbewuBtsein 475
Gestandnisarbeit 476
"Latente" Verwahrlosung 477
Verbindung des Marxismus mit der Psychoanalyse 480
Verbrecher aus sozialer Entmutigung 481
Empirische Bestatigung der psychoanalytischen Kriminalitatstheorie 483
Fallstudien 484
Klinische Beobachtungen 486
Stichprobenuntersuchungen 487
Der gegenwartige Stand der psychoanalytischen Kriminologie 491
Neurose und Kriminalitat 493
Psychoanalytische Behandlung des Rechtsbrechers 495
Psychoanalyse der strafenden Gesellschaft 497
Richterpsychologie 498
Opferaspekt 500
9. Sozialpsychologische Kriminalitatstbeorien 501
Lerntheorien 502
Theorie der differentiellen Assoziation 505
Theorie der unterschiedlichen Verstarkung 512
Neutralisationstheorie 516
Aggressionstheorien 519
Kontrolltheorien 523
Halttheorie 529
Theorie der sozialen Bindung 532
Theorie der unterschiedlichen Vorwegnahme 535
Interaktionstheorie ("Labeling"-Theorie) 538
Vorlaufer der kriminologischen Interaktionstheorie 539
Ausarbeitung der kriminologischen Interaktionstheorie 540
Labeling-Tbeorie 551
Empirische Erforschung der Interaktionstheorie (des Labeling-Ansatzes) 552
Kriminalpolitische Konsequenzen der Interaktionstheorie 558
Stellungnahme 559
Fenster 13: Taiter- und Opfertypen 384
Fenster 14: AlkoholmiBbrauch 460
Fenster 15: Glucks- und Falschspiel 506
Fenster 16: Autoritat, Gehorsam und Gewalt 524
Fenster 17: Selbstmord 544
Ⅴ. Kriminalitat, Geschlecht und Alter 561
1. Frauen und Kriminalitat 561
Der Frauenanteil an der Kriminalitat 561
Entwicklung der Frauenkriminalitat 561
Struktur der Frauenkriminalitat 562
Die Altersverteilung der Frauenkriminalitat 563
Grunde for den geringeren Kriminalitatsanteil der Frau 563
Kriminalitatsstruktur und Geschlechtsrolle 567
Anderungen der Frauenkriminalitat 567
Ursachen fur die Wandlungen der Frauenkriminalitat 568
Ursachen der Frauenkriminalitat 570
Gewaltdelikte yon Frauen 572
Reaktion auf Madchendelinquenz und Frauenkriminalitat 573
Der Strafvollzug an Madchen und Frauen 575
Kriminalitat an Frauen und Madchen 578
FrauenmiBhandlung 580
Ursachen der FrauenmiBhandlung 581
Verhutung und Behandlung der FrauenmiBhandlung 588
Vergewaltigung: Begriff, Umfang und Entwicklung 589
Erscheinungsformen der Vergewaltigung 591
Vorurteile gegen Vergewaltigungsopfer 593
Ursachen der Vergewaltigung 593
Behandlung des Vergewaltigungstaters 597
Behandlung des Vergewaltigungsopfers 598
Verhutung der Vergewaltigung 599
2. Kinder-und Jugenddelinquenz, Kriminalitat an Kindern 603
Begriff, Umfang und Entwicklung der Kinder- und Jugenddelinquenz 603
Wesen und Formen der Kinder- und Jugenddelinquenz 612
Schulschwanzen und Fortlaufen aus dem Elternhaus 617
Vandalismus 621
Jugendkrawalle und Bandendelinquenz 630
Ursachen der Kinder- und Jugenddelinquenz 647
Delinquenzverhutungsprogramme 653
Kriminalitat an Kindern: Kindesentfahrung 665
KindesmiBhandlung 668
Sexueller MiBbrauch yon Kindern 685
3. Alter und Kriminalitat 699
Begriff und Umfang der Alterskriminalitat und der Kriminalitat an alten Menschen 699
Der ProzeB des Alterns 700
Kriminalitat alter Menschen 702
Kriminalitat an alten Menschen 705
AltenmiBhandlung 707
Ursachen der Kriminalitat alter Menschen und an alten Menschen 709
Verbrechensfurcht alter Menschen 711
Kontrolle der Alterskriminalitat und der Kriminalitat an alten Menschen 712
Fenster 18: ReaktionsprozeB auf eine Vergewaltigung 600
Fenster 19: Krawall im Brusseler Heysel Stadion 638
Ⅵ. Soziale Verursachung und Kontrolle der Kriminalitat 715
1. Massenmedien 715
Probleme 715
Soziale Desintegration durch das Fernsehen 717
Nachahmung kriminellen Verhaltens 718
Wirkungen der Gewaltdarstellungen 719
Die Verstarkerhypothese 719
Die Katharsishypothese 721
Die Inhibitionshypothese 722
Die Stimulationshypothese 722
Die Habitualisierungshypothese 724
Ergebnis: Gewalt in Film und Fernsehen 725
Live-Sendungen uiber Kriminalitatsbegehung und Handlungen der Sozialkontrolle 725
Sundenbockprojektion, repressive Kriminalpolitik und Verbrechensfurcht 727
Kriminalitatsdarstellungen in Zeitungen 732
Gerichtsberichterstattung in Zeitungen 739
Kriminalitatsdarstellung in Karikaturen und Comics 740
Kriminalitatsdarstellung im Fernsehen 741
Minderheitsprogramme 744
Zusammenfassung 745
2. Das Verbrechensopfer 751
Definition und Entwicklung der Viktimologie 751
Opferbegriff und theoretische Grundlagen der Viktimologie 754
Aufgaben der Viktimologie 759
Der ProzeB des Opferwerdens 760
Verbrechensfurcht 767
Verhutung des Opferwerdens 772
Opferschaden 774
Wiedergutmachung 777
Das Opfer in der Kriminalpolitik 780
Opferhilfs- und Behandlungsprogramme 785
Gefahren fur und dutch die Viktimologie 787
Fenster 20: "Kriminalitat" in Marchen 720
Fenster 21: Kriminalroman 734
Fenster 22: Pornographie 746
Fenster 23:Der Mord an einer alten Dame 764
Ⅶ. Formelle Reaktion auf Kriminalitat 789
1. Strafgesetzgebung 789
Kriminalitat als symbolische Interaktion 789
Gefahrdung der Lebensinteressen der Gesellschaft 790
Beteiligung der Kriminologie an der Strafgesetzgebung 790
Die funf Phasen des Strafgesetzgebungsprozesses 792
Das wirkliche MiBverhaltnis zwischen soziookonomischer und juristischer Lage 794
Das scheinbare MiBverhaltnis zwischen soziookonomischer und juristischer Lage 796
Die weiteren Phasen des Strafgesetzgebungsprozesses 797
Erfolgskontrolle der Strafgesetzgebung 799
Die unmittelbare Abschreckungswirkung yon Strafgesetzen 801
Die werteschaffende und werterhaltende Aufgabe der Strafgesetzgebung 802
2. Strafgesetzanwendung, insbesondere Strafvollzug 803
Straf-und Vollzugsziel 803
Strafvollzug in der Fruhzeit und im Mittelalter 806
Strafvollzug in der Zeit des Kolonialismus 807
Der Beginn der Freiheitsstrafe und ihrer Begrenzung 815
Die Strafvollzugssysteme im 19. Jahrhundert 817
Geschichte des Jugendstrafvollzugs 819
Strafvollzug und Rechtsstaat 821
Strafvollzug in der Bundesrepublik Deutschland 824
Differenzierung im Strafvollzug 828
Klassifikation im Strafvollzug 828
Beispiel fur eine Klassifikationsmethode 829
Klassifikation und Behandlung 831
Arbeit, Ausbildung und Freizeit im Erwachsenenstrafvollzug 833
Lebensbedingungen, Ausbildung und Freizeit im Jugendstrafvollzug 835
Der Behandlungsbegriff 836
Das Behandlungsmodell 837
Die therapeutische Gemeinschaft 838
Die Realitatstherapie 840
Die Gruppentherapie 840
Die Verhaltensmodifikation 841
Die transaktionale Analyse 843
Das medizinische Modell 844
Ruckfallforschung 845
Kunstlichkeit und Absonderung des Anstaltsmilieus 848
Der PrisonisierungsprozeB 849
Das Scheitern des Behandlungsprozesses 849
Das Justizmodell 850
Das soziale Wiedereingliederungsmodell 851
"Diversions"- Programme 854
Ausweitung und Intensivierung der Bewahrungshilfe 856
Das Gemeinschaftsbehandlungsprojekt 857
Gruppenwohnheime, Pflegefamilien und Tagesbetreuungsstatten 858
SchlieBung der Jugendstrafanstalten in Massachusetts 859
Auswertung und Bewertung Von "Diversions"-Programmen 860
Die Strafanstalt der Zukunft 861
Fenster 24: Todesstrafe 808
Fenster 25: Folter 852
Ⅷ. Schlub: Einige Aspekte politischer Kriminalitat 862
Politische Kriminalitat: Begriff und Geschichte 862
Formen politischer Kriminalitat 867
MachtmiBbrauch 870
Die Karriere politischer Straftater 871
Terrorismus: Begriff, Umfang, Erscheinungsformen 873
Terroristische Ideologie und Strategie 876
Ursachen des Terrorismus 877
Terrorismus-Opfer 880
Bekampfung des Terrorismus 885
Volkermord: Begriff, Geschichte, Voraussetzungen 886
Ideologische, gesetzliche und verwaltungsmaBige Vorbereitung 889
Der VernichtungsprozetB 893
Nationalsozialistische Gewalttater 897
Die Rolle der Opfer 903
Oberlebensstrategien der Opfer 908
Schaden und Behandlung der uberlebenden Opfer und ihrer Kinder 910
Trauerarbeit 911
Fenster 26: Das Attentat auf Prasident John F. Kennedy 864
Fenster 27: Die Watergate-Affare 874
Fenster 28: Der Mord an Hanns Martin Schleyer und die Entfahrung der Lufthansamaschine "Landshut" 882
Fenster 29: Das Vernichtungslager Treblinka 894
Fenster 30: Kommandant in Auschwitz 904
Arbeitsmittei der Kriminologie 915
Pioniere der Kriminologie 920
Sachregister 931